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Interview: Herr Groth, Sie sind der Herausgeber von LeadershipJournal.de

Das LeadershipJournal von Alexander Groth

Wofür steht die Website?

LeadershipJournal widmet sich dem Thema Führung: der Führung von Mitarbeitern und der Führung der eigenen Person. Zum Thema Leadership gibt es bisher erstaunlich wenige Angebote im Web. Da wird es dringend Zeit für etwas Neues.

Was ist das Neue am LeadershipJournal?

Zum einen findet man hier mit viel Herzblut recherchierte Empfehlungen für gute Literatur, spannende Kurzvideos und Zitate rund um das Thema. Zum anderen wird es unter »Great Leaders« regelmäßig Artikel über großartige Persönlichkeiten geben.

Ein Interview mit Alexander Groth - Redner zum Thema Leadership

Wer sind diese Great Leaders?

Great Leaders sind Vorbilder, von denen wir nach meiner Überzeugung Führung lernen können. Dazu gehören für mich die fünf Großen der Menschheit Nelson Mandela, Mutter Teresa, Albert Schweitzer, Martin Luther King und Mahatma Gandhi. Hinzu kommen weitere historische Leader wie zum Beispiel Abraham Lincoln, Winston Churchill und General George Marshall. Zusätzlich schreibe ich über Leader der neueren Zeit wie Steve Jobs, Richard Branson oder Jack Welch. Von all diesen Menschen lassen sich inspirierende Geschichten erzählen, die uns zeigen, wie gute Führung aussehen kann.

Woher nehmen Sie die Geschichten über die Great Leaders?

Ich habe mir vorgenommen, alle vier bis sechs Wochen einen der Great Leader vorzustellen. Dafür lese ich die jeweilige Autobiografie, wenn es eine gibt, und parallel dazu die Biografie eines anderen Autors über diese Person. Das ist schon ein enormes Lesepensum. Die Autobiografie von Mandela hat beispielsweise 860 Seiten, die autorisierte Biografie über Steve Jobs 630 Seiten und das mit Abstand beste Buch über Lincoln 900 Seiten. Zusammen mit je einem weiteren Buch pro Person macht das ungefähr 1.000 Seiten für nur einen der Great Leaders. Natürlich lerne ich viel dabei. Die inspirierenden Beispiele kommen mir ja auch als Redner und Trainer zugute.

Wer ist die Zielgruppe von LeadershipJournal?

Grundsätzlich alle, die sich für Führung interessieren. Die Great-Leader-Geschichten sind sowohl für junge unerfahrene Führungskräfte als auch für alte Hasen interessant und auch neu. Ich vermute aber, dass der Großteil der Leserinnen und Leser aus der Generatio Y stammen wird, die jetzt die Führungsfunktionen in den Unternehmen übernehmen. Diese neuen Leader nutzen eher das Medium Internet als klassische Bücher. Nachdem ich eine Reihe von Büchern über Führungsthemen geschrieben habe, werde ich mich als Autor jetzt ganz dem LeadershipJournal widmen. Einen gewissen »missionarischen Eifer« bringe ich durchaus mit, um eine solche Website dauerhaft zu betreiben.

Worauf bezieht sich dieser missionarische Eifer?

Es gibt weit über 50 verschiedenen Definitionen von Führung. Ich vertrete einen eigenen Ansatz, den ich We-care-Leadership nenne. Dieser verbindet eine starke Leistungsorientierung mit Menschlichkeit. Zuerst einmal muss eine Führungskraft lernen, wie sie als Leader Leistung erzielt. Das ist die Hauptaufgabe der Führungskraft. Mit der Zeit sollte man dann verstärkt an den menschlichen Eigenschaften arbeiten, um das auszubilden, was wir als Weisheit bezeichnen. Das scheint ein großer Anspruch, aber er ist erreichbar. Zur We-care-Leadership gehören Eigenschaften wie Liebe, Demut und Akzeptanz. Diese Charakterorientierungen kann man von den fünf Großen der Menschheit lernen. Entgegen der landläufigen Meinung fördern sie die Karriere und behindern sie nicht. Ein großartiger Leader zu werden ist ein lebenslanger Weg, an dessen Ende nicht nur ein erfolgreicher Leader, sondern auch ein glücklicher bzw. sehr zufriedener Mensch steht.

Gibt es auch einen kurzfristigen Nutzen des Ansatzes? Bis zur Weisheit ist es ja ein sehr langer Weg.

Viele Führungskräfte finden in ihrer täglichen Arbeit kaum noch einen Sinn, da die Unternehmen mit ihrer Orientierung auf den Shareholder Value einen solchen auch immer weniger bieten. Aber nur wer seine Tätigkeit als sinnhaft erlebt, kann den Beruf des Managers mit Freude und Leidenschaft auszufüllen. Aus meiner Sicht kann die Führungsrolle in Verbindung mit einem We-care-Denken Sinn vermitteln.

Wie kann die Führungsrolle Sinn vermitteln?

Eine Führungskraft wirkt ja nicht nur im Unternehmen. Wer 20 Mitarbeiter führt, die zu Hause noch jeweils zwei bis drei Familienmitglieder haben, beeinflusst das Leben von 60 bis 80 Menschen. Eine gute Führung setzt täglich Impulse, deren positive Energie sich in das Familiensystem fortsetzt. Wer schon mal einen schlechten Chef hatte, weiß, wie schlecht gelaunt man abends oft nach Hause geht. Anders ist das bei einem guten Chef, der uns zwar fordert, aber gleichzeitig das Beste in uns weckt. Menschen wollen wachsen. Auch wenn es pathetisch klingt, will ich Führungskräften mit den inspirierenden Geschichten von Great Leaders und meinen eigenen Gedanken helfen, sich als Leader zu entwickeln und den Sinn der eigenen Arbeit immer wieder zu reflektieren.

www.LeadershipJournal.de

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